Nach nur knapp einem Monat nach dem letzten goßen Update mit dem Namen 'Istanbul' welches das Netzwerk Schritt für Schritt etwas näher in Richtung Proof of Stake bringen soll, gab es nun bereits ein weiteres Update um eine mögliche Blockade der Blockchain zu verhindern.

Mit dem Hard Fork 'Muir Glacier' wurde lediglich eine einziges Proposal (EIP 2384) vollzogen. Dessen Sinn es ist die bevorstehende 'Difficulty Bomb' also die Eiszeit der Blockchain zu entschärfen. Dadurch wurde der Zeitraum vorerst einmal um etwa 600 Tage verschoben.  

Bei der 'Difficulty Bomb' handelt es sich um einen Mechanismus, durch den die Mining-Schwierigkeit von ETH erst langsam, dann aber immer schneller (exponentiell) ansteigt. Daher, die Zeit die für das validieren von Blöcken benötigt wird, steigt so lange bis das gesamte Netzwerk einfriert.

Entwicker benötigen mehr Zeit

Es handelt sich hierbei um die bereits dritter Verschiebung der Eiszeit die Ursprünglich wiederum dem Update in Richtung Proof of Stake dienen soll.

Quelle: https://medium.com/ethereum-cat-herders/ethereum-muir-glacier-upgrade-89b8cea5a210

Die Nutzung also das Minen von Ethereum unter Proof of Work soll so unattraktiv werden, dass die Nutzer zu einem Umstieg auf die Proof of Stake gezwungen werden. Bis es aber soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. Denn jüngsten Informationen nach, dürfte das in etwas noch 3 Jahre oder eben in die Richtung der 600+ Tage gehen.