Das kürzlich veröffentlichte Regierungsprogramm der neuen türkis-grünen Koalition verspricht unter dem Reiter "Zukunftstechnologien – Chancen nutzen" auf Seite 323-324 von der "Erstellung eines Masterplans für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen".

Genauer heißt es in den Absätzen darunter:

  • Schaffung einer vorausschauenden österreichischen Positionierung zur Förderung, Anwendung und Regulierung der Blockchain-Technologie und ihrer unterschiedlichen Anwendungen (z.B. Kryptowährungen). Unter Miteinbeziehung relevanter Stakeholder in Politik (z.B. Finanzministerium, Wirtschaftsministerium, Infrastrukturund Technologieressort) und Forschung. Einsatz auf EU-Ebene, um Österreichs Beitrag zu Europas Blockchain-Strategie sicherzustellen (in Anwendung und Regulierung).
  • Schaffung eines einheitlichen rechtlichen Rahmens für Investitionen im Blockchain-Bereich (in Abstimmung mit der EU)
  • Prüfung der Entwicklungsmöglichkeiten vielversprechender Anwendungsbereiche in der Verwaltung: Piloten zur Blockchain-Anwendung zentraler Registertätigkeiten.
  • Aufbau auf Österreichs bestehende Exzellenzzentren im Blockchain-Bereich (z.B. ABC-Kompetenzzentrum)

Ähnliche Ansatz wie in Deutschland

Österreich geht damit einen ähnlichen Schritt wie Deutschland und auch die Themen sind weitgehend gleichgestellt. Wann die Regierung einen solchen Plan nun veröffentlicht ist noch nicht bekannt. Deutschland hat ihren Plan dazu am 18. September 2019 beschlossen und veröffentlicht. Darin verpflichtet sich die Regierung zur Förderung von Innovation und Investitionen in Blockchain Projekte.